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Scharfe Silagen erfordern extra Aufmerksamkeit im Pansen

Silagen Heemskerk

Die frühen Frühjahrssilagen sind dieses Jahr besonders “scharf” und auf vielen Betrieben sind auch schon die ersten Maisilagen geöffnet worden. Es besteht die Gefahr der Pansenübersäurung und es wird schon an den neuen Stallrationen gearbeitet. Genau in dieser Situation unterstützen lebende Hefen und / oder Puffer die Pansenfunktion.

Die Frühjahrssilagen von diesem Jahr haben es in sich. Eine durchschnittliche Silage hat 967 VEM, etwa 130 Gramm Zucker je kg TS und ist sehr leicht verdaulich. *) Die Maisernte des letzten Jahres war geringer als normal. Dadurch neigt sich auf vielen Betrieben der letzte Silomais dem Ende und die neuen Silagen werden früh geöffnet und verfüttert. Diese sind oft nocht nicht gut durchsiliert und konserviert und die Verdauung ist im im Pansen höher als im Darm und so drohen Pansenübersäuerungen.

Platt gewehte Maisflächen 
Der Herbststurm im September hat viele Maisflächen an den Boden gedrückt. Oft ist dieser Mais noch unreif in die Silierung gekommen. Das bedeutet das diese Maissilagen neben zuviel Feuchtigkeit auch unbeständige Stärke aufweisen. Dieser Mais wird einerseits verstärkt im Pansen verdaut und anderreseits ist die Wiederkauaktivität bei diesen Silagen niedriger. Zwei Faktoren die dem Risiko auf Pansenübersäuerrung in die Hände spielen.

Große Schäden 
Bei Pansenübersäuerung fällt der pH Wert im Pansen so das dieser nicht mehr optimal funktioniert. Verursacht wird das durch die zu schnelle Fermentation von Stärke und Zucker. Im Pansen entwickeln sich Milchsäurebakterien. Andere Bakterien werden stimuliert Eiweiß zu spalten und formen so Giftstoffe. Die Kosten einer Pansenübersäuerung belaufen sich auf etwa € 40,- je Tier und Monat und sind so einer der größten Kostenpunkte in einem Milchviehbetrieb. Durch die schlechtere Verdaulichkeit sinkt die Milchproduktion ungefähr 1 bis 3 kg täglich. Anschließend leidet die Widerstandskraft und Klauen- und Fruchtbarkeitsprobleme können folgen.

Öfters strukturreich füttern 
Kühe sind geübt im sortieren von Futter wodurch Pansenübersäuerung entstehen. Die Fütterung einer homogen gemischten Ration und öfteres Vorlegen minimiert das Risiko auf Pansenübersäuerung. In einer idealen Umwelt würde die Kuh 12 mal täglich an das Fressgitter kommen und fressen. Oft kann es aber nicht realisiert werden, zu wenig Fressplätze oder Klauenprobleme verhindern den Gang zum Fressplatz. Mit einem höheren Anteil Struktur in der Ration wiederkäut die Kuh mehr und produziert mehr Natriumcarbonat. Achten Sie aber auf Energieniveau und Eiweißdichte in der Ration

Effektive Maßnahmen
Lebende Hefen stimulieren die Zellwandbakterien und die Bakterien die Milchsäure in Propionsäure umsetzen. So wird das Futter besser verdaut und der pH Wert im Pansen schwankt weniger. Ein Pufferprodukt erhöht den pH Wert im Pansen und im Darm ohne die Bakterienpopulation im Pansen zu beeinflussen. Natriumcarbonat ist ein Puffer mit kurzzeitiger Wirkung. Die Kuh hat auch einen starken Bedarf an einem langzeitigen Puffer wie in FarmPEQ®Buffer. Diese ergänzende Puffermischung ist zusammengestellt aus verschiedenen Sorten Puffer die den Mineralstoffhaushalt nicht stören. So kann FarmPEQ®Buffer ausgezeichnet neben einer Mineralstoffmischung gefüttert werden und i rest wesentlich effektiver als Natriumkarbonat alleine. Eine Dosierung von 140 Gramm ist meist genug. Lebende Hefen und FarmPEQ®Buffer verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung und könenn problemlos nebeneinander eingesetzt werden.

*) Quelle Eurofins Agro

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